April 2009 - Saône und Rhône - Pénichette 1120R

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Samstag, 04.04.09
Sonntag, 05.04.09
Montag, 06.04.09
Dienstag, 07.04.09
Mittwoch, 08.04.09
Donnerstag, 09.04.09
Freitag, 10.04.09
Samstag, 11.04.09
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Sonntag, 19.04.09
Montag, 20.04.09
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Mittwoch, 22.04.09
Donnerstag, 23.04.09
Freitag, 24.04.09



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Sonntag, 19.04.09: Ruhetag

Bei schönem Wetter machen wir eine Ausfahrt auf dem Katamaran "Picardie". Die Route führt zuerst nach Grande Motte, dann quer über die Bucht nach Port Camargue und wieder zurück nach Grau du Roi. Wir fahren auch in die Häfen von Grande Motte und Port Camargue ein. Vor allem Port Camargue ist sehr beeindruckend, eine riesige Anlage mit Wasserwegen und Häusern mit Bootssteg anstelle eines Parkplatzes.

Unser "Betreuer" erläutert uns die Gegend und beantwortet geduldig alle Fragen. Die Mannschaft ist im Winter als Fischer tätig und fährt im Sommer Touristen herum. Interessierte können morgens auch eine Anglerfahrt auf der Picardie machen und versuchen, einen Thunfisch zu fangen.

Nachmittags besuchen wir die Vorstellung der Course Camarguaise. Heute hat es viele Leute, und die Stiere wie die Raseteure sind wohl höherklassig als am Samstag. Die Sonne brennt, und wir sind froh über unsere Hüte. Selbst die Einheimischen - welche die Mehrheit des Publikums stellen - versuchen sich mit Tüchern zu schützen. Allerdings ziehen im Hintergrund bedrohliche Wolken auf. Der Arenasprecher behauptet drei Mal "il va pas pleuvoir", was die Leute sehr amüsiert.
       Die Stiere sind heute tatsächlich sehr gut; wir verstehen nicht die ganzen Lebensläufe, aber es ist offensichtlich, dass sie die Arena gewohnt sind und wissen, wie sie mit den Raseteuren umgehen müssen. Diese sind sehr schnell, es wird erstaunlicherweise niemand verletzt. Aber es gibt einige Stiere, die ihre Fäden behalten - keiner kommt dran. Die Stiere wirken nicht gerade vergnügt, aber ihr Ziel ist klar: die Arena gehört ihnen, alle anderen raus!

Der letzte Stier ist etwas aggressiv und wirft sich richtiggehend gegen die Bande, wenn ein Raseteur vor seine Nase noch darüberspringt. Dabei verletzt er sich an der Wange, es blutet. Wir sind neugierig auf die Reaktion der Leute, ob es wirklich so ein unblutiger Sport ist. Und tatsächlich, die Raseteure geben ein Zeichen und der Speaker erklärt den Abbruch des Spiels, der Stier darf heim in den Stall.

Mittlerweile hatte sich die Wolke direkt über uns geschoben. Die Zuschauer hasten eilig hinaus und wir mit ihnen. Dann fängt es an zu regnen, und wir marschieren alle in Richtung unserer Pénichette. Nach der Brücke bogen wir ab, die Leute eilen weiter zu ihren Autos, die sie einfach entlang der Strasse vor der Brücke abgestellt hatten. So geht das in Frankreich - aber es hat auch genug Platz.
 
 



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