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Montag, 27.09.10
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Dienstag, 28.09.10
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Mittwoch, 29.09.10
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Donnerstag, 30.09.10
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Freitag, 01.10.10
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Samstag, 02.10.10
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Sonntag, 03.10.10
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Montag, 04.10.10
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Dienstag, 05.10.10
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Mittwoch, 06.10.10
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Donnerstag, 07.10.10
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Montag, 04.10.10: Verdun s/Doubs
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In Erwartung des fahrenden Bäckers trinken wir mal einen Kaffee, aber wie wir festellen müssen, kommt er montags nicht. Deshalb legen wir nach dieser Feststellung um 8 Uhr gleich ab und freundlicherweise fängt es gerade an zu regnen. Nach 500 Metern hat der Motor eine Temperatur von 90 Grad. Also Gas weg und nachschauen: es kommt kein Wasser. Wie bei den meisten Booten wird das Kühlwasser über den Auspuff abgeleitet und kühlt diesen somit auch gleich. Wenn kein Wasser kommt, ist also der Kühlkreislauf unterbrochen und der Motor wird zu heiss.
Wir drehen um und tuckern nur eingekuppelt flussaufwärts zurück zum Steg. Der Käptn kontrolliert währenddessen die Seewasserfilter, beide sind sauber verschlossen, aber es scheint kein Wasser durchzulaufen. Um einen allfälligen Über- bzw. Unterdruck auszugleichen, öffnet er beide nochmals kurz, wobei beim Öffnen etwas Dampf austritt. Nach dem Schliessen kommt dann wieder Wasser aus dem Auspuff, und die Motortemperatur sinkt langsam. Nach 200 Metern hat der Motor die üblichen 70 Grad und es sieht alles gut aus, also drehen wir wieder und fahren weiter.
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Tja, wer hätte gedacht, dass nach dem Öffnen der Wasserfilter, das Wasser nicht selbständig wieder angesogen wird, wenn der Motor läuft. Eigentlich prüfen wir nach jedem Starten des Motors, ob Wasser austritt, aber diesmal hat uns Murphy erwischt, wir hatten es nicht überprüft und es kam kein Wasser. Muss wohl an den fehlenden Croissants gelegen haben. Aber zum Glück haben wir immer einen prüfenden Blick auf die Anzeigen, wobei dies nur am inneren Steuerstand möglich ist.
Auf der weiteren Fahrt gibt es keine Probleme, der Motor bleibt bei 70 Grad. Der Regen hört auch auf, und wir legen noch vor dem Mittag in Verdun sur le Doubs an. Auch hier liegen wir nach einem ruhigen und problemlosen Manöver, ohne Wind und Strömung, tiptop rückwärts am Steg an. Allerdings greift der Hafenmeister sich selbständig eine Leine vom Boot und zieht, das haben wir nicht so gern.
In Verdun finden wir kein geeignetes Restaurant, und vor allem regnet es am Abend in Strömen, also bleiben wir wieder an Bord.
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