|
Montag, 09.06.08
|
|
Montag, 09.06.08
|
|
Dienstag, 10.06.08
|
|
Mittwoch, 11.06.08
|
|
Donnerstag, 12.06.08
|
|
Freitag, 13.06.08
|
|
Samstag, 14.06.08
|
|
Sonntag, 15.06.08
|
|
Montag, 16.06.08
|
|
Dienstag, 17.06.08
|
|
Mittwoch, 18.06.08
|
|
Donnerstag, 19.06.08
|
|
Freitag, 20.06.08
|
|
Samstag, 21.06.08
|
|
Sonntag, 22.06.08
|
|
|
Sonntag, 22.06.08: Scey sur Saône
|
Bei schönem Wetter mit leichten Wolkenschleiern legten wir ab. Wir waren zeitig unterwegs, die Fahrt auf der Saône wieder wunderschön. Unterwegs kreuzten wir zum letzten Mal den Seewolf und verabschiedeten uns mit viel Winken. Die Tunneldurchfahrt verlief problemlos, allerdings nach langem Warten.
Bei der letzten Schleuse demonstrierte die Colombières noch kurz, dass sie auch anders kann. Wir waren mit einem weiteren Boot in der Schleuse und lagen deshalb ganz vorne. Ich hielt die hintere Leine, die über den Poller geführt war, von Bord aus. Das Wasser begann einzulaufen, und sofort zog die Colombières wie von einer Lok gezogen nach vorne. Sie riss mit einer solchen Kraft - und so überraschend -, dass sie mir die Leine einfach durch die Hände zog. Zum Glück reichte es ihr nicht bis zum vorderen Schleusentor. Nach dem ersten Schwall beruhigte sie sich etwas, und ich konnte sie wieder halten. Zum Glück haben wir beim Schleusen immer Handschuhe an; meine Arme spürte ich am nächsten Tag noch.
|
|
Danach verhielt sich die Colombières wieder so brav wie sonst immer, und das Anlegen am Schwimmsteg in Scey ging problemlos. Dafür schien nun eine Front aufzuziehen, es wurde immer dunkler, der Wind schlief ein, das deutete auf ein heftiges Gewitter. Da wir das Boot früh am nächsten Morgen abgeben würden, fingen wir schon mal an zu packen, was wir nicht mehr brauchten.
Im Lauf des Nachmittags trafen noch weitere Boote ein, und eine Besatzung begann sogar mit dem Ausschiffen. Noch während wir uns fragten, was das soll - denn am Sonntag ist die Basis geschlossen und keine Abgabe möglich - traf ein Locaboat-Mechaniker ein. Wir mussten nicht lange überlegen, eine weitere Nacht an Bord brauchten wir nicht unbedingt. Ohne die Aussicht aufs Fahren am nächsten Tag ist das nicht halb so schön.
Der Mechaniker war eigentlich nur für das eine Boot gekommen, erklärte sich aber freundlicherweise bereit, auch unsere Abgabe zu regeln, wenn wir innert einer Stunde bereit wären. Jetzt ging die Packerei erst richtig los! Nach nur einer halben Stunde waren wir fertig und ausgeschifft. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, sassen wir im Auto und waren zwei Stunden später schon wieder zu Hause.
|
|
|
|
|