Juni 2008 - Haute Saône und Canal des Vosges - Pénichette 935

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Montag, 09.06.08
Montag, 09.06.08
Dienstag, 10.06.08
Mittwoch, 11.06.08
Donnerstag, 12.06.08
Freitag, 13.06.08
Samstag, 14.06.08
Sonntag, 15.06.08
Montag, 16.06.08
Dienstag, 17.06.08
Mittwoch, 18.06.08
Donnerstag, 19.06.08
Freitag, 20.06.08
Samstag, 21.06.08
Sonntag, 22.06.08



 
Samstag, 14.06.08: Ruhetag

Gerade als wir in die Stadt aufbrechen wollten, trafen die Eigner unseres "Anlegeschiffs" ein. Sie machten uns darauf aufmerksam, dass weiter oben ein Platz frei geworden wäre und man freie Plätze sehr schnell belegen müsse in Epinal. Es war sogar ein Platz am Schwimmsteg, sehr praktisch für uns. Nach kurzer Anfrage beim Hafenmeister bezahlten wir noch für zwei weitere Nächte und verschoben dann das Boot. So kamen wir wesentlich einfacher an die Wasser- und Stromanschlüsse.

Danach besuchten wir den Marché Couvert, auf den uns der Hafenmeister aufmerksam gemacht hatte. Draussen befanden sich Stände mit Kleidern, Schmuck und Reinigungsmitteln, drinnen in der Halle gab es Früchte, Gemüse, Käse, Fleisch- und Wurstwaren. Alles war sehr frisch, aus der Region und teils sogar unbehandelt. Am Comptoir Bretonne assen wir feine Galettes und zum Dessert Crêpes, dazu gab es süssen Cidre.

       Zurück im Hafen, erklärte uns ein Australier den Weg zum Intermarché, der nur 200 Meter entfernt sein sollte. Dem Hafenbecken entlang, über zwei Holzbrücken, dann links und schon sei man da. Aber er benutzte die gleichen Entfernungsangaben wie die Franzosen...
Mit den Velos erreichten wir den Intermarche schnell, häuften das Einkaufswägeli voll und fuhren etwas weniger schnell zurück zum Boot. Velofahren mit Einkaufstaschen am Lenker ist eine wacklige Angelegenheit.

Später liefen noch zwei deutsche Boote in den Hafen ein. Auch sie suchten erfolglos nach einem freien Platz. Als die "Seewolf" wieder abdrehte, signalisierten wir, dass sie bei uns längsseits gehen könne. Das freundliche Eignerpaar kam aus der Gegend von Bremerhaven, ihr Schiff war eine Scand 29 Baltic, die sie selber aus Norwegen überführt hatten. Nun waren sie auf dem Weg zum Mittelmeer. Später konnten wir noch ihre Klappvelos bewundern. Diese sind von Di Blasi, eines schon über 20 Jahre alt, aber immer noch gut in Schuss und wirklich sehr praktisch.

Zum Abendessen gab es heute frisches Brot, Käse und Wein, alles vom Marché. Ein Gedicht!
 
 



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