Juni 2008 - Haute Saône und Canal des Vosges - Pénichette 935

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Montag, 09.06.08
Montag, 09.06.08
Dienstag, 10.06.08
Mittwoch, 11.06.08
Donnerstag, 12.06.08
Freitag, 13.06.08
Samstag, 14.06.08
Sonntag, 15.06.08
Montag, 16.06.08
Dienstag, 17.06.08
Mittwoch, 18.06.08
Donnerstag, 19.06.08
Freitag, 20.06.08
Samstag, 21.06.08
Sonntag, 22.06.08



 
Donnerstag, 12.06.08: Bassin Ecluse 8

Bei wieder strahlendem Wetter bunkerten wir nochmals Wasser und legten dann ab. Die Schleusen rückten sich jetzt spürbar näher, Verkehr hatte es sehr wenig. Das war wohl auch der Grund, warum wir bisher nie Probleme hatten, einen Hafenplatz zu finden. Noch vor Mittag erklärte uns ein pendelnder Eclusier, dass ab Schleuse 8 nichts mehr mit Fernbedienung ist. Die Schleusen 8 bis 3 sind noch nicht automatisiert, weshalb man mit dem Schleusenpersonal einen Termin für die Passage vereinbaren muss. Der Eclusier setzte uns auf 9 Uhr am nächsten Tag und überzeugte uns, dass wir heute noch bis vor die Schleuse 8 kämen. Ausserdem sei es dort gut zum Anlegen.

Wir fuhren also weiter als eigentlich geplant. Das ständige Schleusen machte sich in den Muskeln langsam bemerkbar, vor allem weil die Colombières mit dem Heck immer ziemlich gegen links zieht. Und natürlich waren die Schleusenstangen auf dieser Strecke jeweils rechts. Leitern klettern, Leinen halten, weiterfahren..
       Bei Schleuse 14 erklärte uns eine Eclusière, dass wir einer Péniche begegnen werden. Kurz darauf kam die Péniche um eine Kurve. Das ist immer wieder ein imposanter Anblick; immerhin füllt eine Péniche die Schleusen ganz aus. Und vor allem ein spannender Moment: ob beim Kreuzen der Platz reicht, ob wohl der Kanal auch aussen am Rand tief genug ist, ob der Pénichenkapitän ausweicht oder sich (gezwungenermassen, wegen seiner Tiefe) stur an die Kanalmitte hält. Diesmal funktionierte es problemlos, unser Käptn hatte es voll im Griff.

Die nächste Schleuse sollte in einer automatischen Kette sein, also benutzten wir die Fernbedienung nicht. Sie öffnete die Tore auch brav und schaltete auf Grün. Aber nur, um die Tore sofort wieder zu schliessen und Rot anzuzeigen. Da der Funkempfänger dieser Schleuse auf der anderen Seite des Beckens steht und erst bei einer Entfernung von etwa fünf Metern reagiert, gabs halt noch eine Extrarunde. Bug voraus hin zum Empfänger; das Wasser sah dort nicht gerade tief aus. Die Schleuse reagiert prompt, und wir konnten einfahren. Allerdings fings jetzt an zu regnen, und zwar richtig. Die letzten drei Schleusen und das Anlegemanöver brachten wir in strömendem Regen hinter uns. Zum - warmen! - Essen blieben wir dann lieber im Schiff drin.
 
 



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