August/September 2012 - Saône und Seille - Gruno 38 Elite Royal

zu den Fotos


Sonntag, 26.08.12
Samstag, 25.08.12
Montag, 27.08.12
Dienstag, 28.08.12
Mittwoch, 29.08.12
Donnerstag, 30.08.12
Freitag, 31.08.12
Samstag, 01.09.12
Sonntag, 02.09.12
Montag, 03.09.12
Dienstag, 04.09.12
Mittwoch, 05.09.12
Donnerstag, 06.09.12
Freitag, 07.09.12
Samstag, 08.09.12



 
Sonntag, 26.08.12: Tournus

Wir hatten gut geschlafen, waren aber noch müde von den Vortagen. Morgens schauten wir den anderen Booten beim Abfahren zu, dann legten wir selber ab. Die Emalivia fuhr sich gut, halt ein typisches Stahlboot.

An der ersten Schleuse stand ein Eclusier, weil heute so viele Mietboote angekündigt waren. Die Leute sagten anscheinend den Vermietern, sie wüssten Bescheid, hatten aber noch nie eine Schleuse gesehen...
Vor der zweiten Schleuse wartete ein Tarpon am Warteponton, fuhr dann aber nicht in die Schleuse sondern nebenan in Richtung Wehr. Sein Bugstrahler motorte wie wild, dann sprang einer von der Besatzung mit einer Leine ins Wasser und zog das Boot zum Ufer. Sie hatten offensichtlich ein Motorproblem. Die Leute winkten und machten Zeichen, aber wir konnten nicht dorthin fahren und durften mit einem Mietboot auch nicht abschleppen. Da sie mittlerweile an Land fest waren, fuhren wir weiter.

Vor der Schleuse Cuisery lag ein Boot am Ponton, das die Schleuse offensichtlich passiert hatte. Als ich den Herrn anpflaumte, diese Pontons seien zum Schleusen da, raunzte er zurück er habe Motorenschaden.
       Also warteten wir im Einfahrtsbereich, zum Glück ohne Wind. In der Schleuse kam ein Boot nach oben, wir warteten bis es herausfuhr und liessen es passieren. Dann trauten wir unseren Augen nicht: die Schleusentore wurden geschlossen! Zwei Typen bereiteten die Schleuse für das nächste Boot von unten vor und liessen sich auch durch unsere Rufe nicht davon abhalten. Hinter uns wartete bereits noch ein weiteres Boot. Als das untere Boot, eine America namens "Vagalau" mit männlichen Engländern darauf, endlich in die Schleuse einfuhr - nach mehrfachen Versuchen von links und rechts und querwegs - war eine Stunde vorbei.

Ziemlich entnervt über die blöden Touristen fuhren wir weiter die Seille hinunter. Mittlerweile war es später geworden als geplant; am Ponton in Tournus war alles belegt. Der Käptn legte perfekt am Quai an, mit Schrägfähren zwischen den Dalben.

Die Pizzeria "Grill" welche wir vom letzten Besuch kannten, war auch ausgebucht. Wir genossen dafür Salade au chèvre chaud in der Brasserie Parisienne am Quai.
 
 



Übersicht