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Montag, 16.09.19
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Dienstag, 17.09.19
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Mittwoch, 18.09.19
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Donnerstag, 19.09.19
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Freitag, 20.09.19
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Samstag, 21.09.19
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Sonntag, 22.09.19
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Montag, 23.09.19
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Dienstag, 24.09.19
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Mittwoch, 25.09.19
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Donnerstag, 26.09.19
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Freitag, 27.09.19
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Samstag, 28.09.19
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Sonntag, 29.09.19
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Montag, 30.09.19
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Alle auf die Saône
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Das Boot
Die Pénichette Terrasse ist ein altbekanntes und bewährtes Boot. Da wir ja mit der LaPéniche P unser "Traumboot" gefunden hatten, gab es nichts mehr was wir unbedingt noch testen wollten. So buchten wir wieder einmal eine Terrasse.
Locaboat hatte sich in der Zwischenzeit entwickelt, und zwar weg von den Pénichettes und hin zu "Yachten" die eher an LeBoat denken liessen. Unsere "Coeuillon" wirkte denn auch etwas vernachlässigt. Es funktionierte zwar fast alles, aber die Tür ging sehr schwer zu und der Kühlschrank stand sehr schräg, an einigen Stellen war die "Wandbedeckung" durchlöchert und so weiter.
Wir fühlten uns trotzdem wohl und nach kurzer Zeit wie zuhause auf der Coeuillon. Aber das Alter (unseres, nicht das vom Boot) wurde doch langsam merkbar. Die Stufen hinten im Boot schienen höher als früher, das Bett war für mich zu hoch geworden, es brauchte scheinbar mehr Kraft um die Fensterscheiben auf- oder zuzuschieben. Dafür nahmen wir es gemütlicher, was umso leichter fiel, weil es durch den Wassermangel einfach nicht soviele Strecken zu fahren gab.
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Die Reise
In den letzten Jahren waren wir immer auf der Saône unterwegs gewesen. Diesmal suchten wir etwas Abwechslung und buchten eine Reise ab/bis Briare. Diese Gegend hatten wir erst einmal befahren und dabei die Stadt Nevers ausgelassen. Das wollten wir nun nachholen.
Leider gab es auch dieses Jahr viel zuwenig Regen, sodass die Speicherseen für die Kanäle nicht genügend Wasser hatten. Schon im Juli war absehbar, dass es knapp würde, und Anfangs August wurde dann bekanntgegeben, dass der Canal du Centre geschlossen wurde. Locaboat informierte uns danach, dass die Basis Briare für den Rest der Saison ebenfalls schliessen musste, weil der Canal de Briare kein Wasser mehr hatte. Man bot uns eine Abfahrt ab Dompierre an, aber von dort würden wir nicht weit kommen. Zum Glück fanden wir eine Alternative ab Mâcon, wo noch eine Pénichette Terrasse frei war.
Wir kannten Mâcon bereits und hatten mit der Tournus, der Seille und Pont-de-Vaux auch viele hübsche Orte zum Besuchen. Weiter Richtung Chalon wollten wir nicht; wir befürchteten dort Stau und sehr viele Boote, welche aus dem Canal du Centre hatten "flüchten" müssen. Weiter nach Süden bis Lyon wollten wir auch nicht, die Saône bot dort wenig Anlegemöglichkeiten.
So blieben wir in unseren bekannten Gewässern und nahmen es gemütlich. Wir fuhren fast nur jeden zweiten Tag, und Schleusen sahen wir auf der Saône überhaupt nicht. Die Selbstbedienungsschleusen der Seille waren angenehm zu bedienen, und der Fluss immer eine Reise wert. Auch in Pont-de-Vaux fühlten wir uns wohl. Das Wetter war in der ersten Woche sommerlich schön und sehr warm, die Abkühlung im zweiten Teil willkommen.
Im Ganzen war es eine gelungene Reise mit viel schöner Natur, zuviel feinem Essen und einem netten Boot.
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